Manchmal sind es kleine Zufälle, die einen zu etwas (zurück) bringen, das plötzlich das ganze Leben ausfüllt. Bei mir war es die Bitte eines Veranstalters (herzlichen Dank an Herrn Pfarrer Michael, der Veranstalter der Donnerstag-Abend-Musik-Reihe in der Christuskirche), doch im Rahmen der Reihe "Kirche und Jazz" mit der Musik des Pianisten Dave Brubeck einen Abend zu gestalten. Das Stück Take Five kennt jeder, und jeder Saxofonist - jede Saxofonistin - muss natürlich dieses Lied spielen können. Aber welcher Reichtum darüberhinaus in seiner Musik zu finden ist, habe ich erst durch dieses kleine Abenteuer erfahren. 

Dave brubeck - eine hommage

Saxophone Affairs - Brubeck, eine Hommage
Dave Brubeck lebte ein kompromissloses Leben für die Musik. Seine rhythmischen Variationen haben in der Welt des Jazz für Aufregung gesorgt - begeisterte Zustimmung und verständnislose Ablehnung des gehassten "weißen" Zugangs zu dieser Musik war die Folge. Das von seinem Saxofonisten Paul Desmond komponierten und von ihm arrangierten Stück "Take Five" ist bis heute eins der bekanntesten Tunes im Jazz - und oft wird Brubeck darauf reduziert. Seine Studien bei Darius Milhaud und Arnold Schönberg haben Brubeck einen unverwechselbaren Stil finden lassen. Seine Kompositionen mit unserem heutigen Musikverständnis neu zu beleben hat diese Hommage entstehen lassen.