JAZZ-AFFAIRS

Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein. Maria von Ebner-Eschenbach.

Der Wille zur Perfektion treibt uns Musiker immer wieder an, zeigt uns unsere Grenzen, und drängt uns, diese Grenzen auszudehnen. Mit unseren eigenen Kompositionen und Arrangements spielen wir in Jazzclubs und auf Jazzfestivals, gerne auf Wunsch auch bei privaten Festen von unseren Fans.

Manchmal sind es kleine Zufälle, die einen zu etwas (zurück) bringen, das plötzlich das ganze Leben ausfüllt. Bei mir war es die Bitte eines Veranstalters (herzlichen Dank an Herrn Pfarrer Michael, der Veranstalter der Donnerstag-Abend-Musik-Reihe in der Christuskirche), doch im Rahmen der Reihe "Kirche und Jazz" mit der Musik des Pianisten Dave Brubeck einen Abend zu gestalten. Das Stück Take Five kennt jeder, und jeder Saxofonist - jede Saxofonistin - muss natürlich dieses Lied spielen können. Aber welcher Reichtum darüberhinaus in seiner Musik zu finden ist, habe ich erst durch dieses kleine Abenteuer erfahren. 

Simply Jazz - simply Music. Klare musikalische Strukturen, virtuose und melodiöse Improvisation, interessante Arrangements, eingängige Melodien neu interpretiert.

Jazz ist so vielfältig, so lebendig und so eigenständig wie nie zuvor. Fusion, World Music, Elektronic Swing - all das hat er "ausgehalten", so viele Stilrichtungen beeinflusst und kreiert - und ist sich selbst doch immer treu geblieben.

Saxophone Affairs macht sich auf die Suche danach, was einfach Jazz ausmacht - ohne Verfremdung, ohne Vermischen - SIMPLY JAZZ.

Im O-Ton - also ganz original und eigenständig musizieren - und das im Ö-Ton - also eine ganz eigene österreichische Stimme finden. Gibt es das überhaupt? Oder ist Musik viel größer, als nationale Grenzen es vorgeben können?

"Die Kraft der Stille" - ein Text, den Daniela Krammer über Simon&Garfunkels "Sound of Silence" geschrieben hat, erklärt das Programm am besten.

"In Tango Veritas". Vier Musiker, alle langgediente Experten auf ihrem Instrument, spielen mit Stilen, mit Arrangements und mit ihren Instrumenten.

Am Anfang war.....der Klang vom Saxophon. Unvergessliche Songs, unsterbliche Saxophonisten wie Charlie Parker, Grover Washington, Cannonball Adderly. Lieder, die die Sehnsucht weckten, so großartig Musik machen zu können wie sie.